Termine 2020


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Liebe Mitglieder des Vereins,

nach wie vor finden bis auf weiteres aufgrund der Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus keine Veranstaltungen des Vereins statt.

Wir bitten um Ihr Verständnis!


Bild des Monats

Dezember 2020: Die Martfelder Kapelle im Winter

Diese Impression der kleinen Kapelle im Park des Hauses Martfeld fing Günter Roland im Januar 2009 ein. Der linke Gebäudeteil entstand 1860 als Andachtskapelle. Friederike Freifrau von Elverfeldt, damalige Eigentümerin des Anwesens, ließ sie nach Plänen des aus Köln stammenden Architekten Vincenz Statz erbauen. Dieser war besonders im Rheinland und weit darüber hinaus als bedeutender Vertreter der Baukunst im Stil der Neugotik bekannt. 1867 beauftragte die Freifrau einen Anbau als Grablege der Familie. Gerhard August Fischer, der für zahlreiche Kirchenbauten und den Wiederaufbau von Schloß Burg an der Wupper ebenso bekannt war, fügte einen leicht versetzten Gebäudeteil an. Im Oktober 1868 fand ihre Schwiegertochter Wilhelmine Fraufrau von Elverfeldt und - nur wenige Monate später - im Januar 1869 deren im September geborene Sohn Maximilian dort ihre Ruhestätte. Auch Friederike Freifrau von Elverfeldt wurde 1872 hier bestattet. Heute ruhen sie auf dem Familienfriedhof der Freiherren von Elverfeldt auf Schloss Canstein bei Marsberg. (Weitere Informationen siehe auch: BHS, 48. Heft, 1999)

Hier präsentieren wir Ihnen unser Bild des Monats. Freuen Sie sich mit uns auf besondere Einblicke, Details und Panoramen rund um Schwelm.



Fotomontage: M. Albano-Müller

Der Stadtrat stimmte 2020 für die symbolische Widmung des Areals in der Kirchstraße in „Immanuel-Ehrlich-Platz“. Mit dieser Widmung wird an die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Schwelms und an deren Auslöschung während der Nazizeit erinnert. Immanuel Ehrlich war Religionslehrer und Vorsteher der jüdischen Gemeinde Schwelms. Er starb 1942 im Konzentrationslager Theresienstadt. Sein Name steht stellvertretend für alle einst in Schwelm lebenden, verbannten oder ermordeten Mitbürger jüdischen Glaubens. Die nahegelegene Synagoge wurde 1938 verwüstet und abgerissen.


Öffnung der Historischen Bibliothek Martfeld

Zur Infoseite

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Die Historische Bibliothek Martfeld im Torturm (2. Etage) ist geöffnet:
Jeden 2. Samstag im Monat von 12:00 bis 14:00 Uhr und
jeden 4. Samstag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Stöbern ist erwünscht! Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Schwelm e.V. stehen dann für Fragen und Antworten bereit. Der Eintritt ist frei.
Ausführliche Infoseiten mit Themen wie: Der Leseraum, Katalog, Bestand, Bücher von Schwelmer Bürgern, Geschichte der historischen Bibliothek, Verein-Museum-Stadtarchiv, Lesereihe "Altes neu entdeckt!"..., Erfurt Stiftung hier klicken

 


Die Jahresgabe 2019

Die Jahresgabe 2019 ist erhältlich in den Buchhandlungen Kamp und Köndgen, im Museum Haus Martfeld und in der Geschäftsstelle unseres Vereins (Altmarkt 2).

Weitere Informationen zum Heft>>>


Informationstafeln zu den Grabdenkmälern auf dem Friedhof Oehde

Ehrentafeln auf dem Friedhof

Wilhelm-Erfurt-Stiftung für Natur und Umwelt Schwelm ermöglichte zusammen mit den TBS, dem Mediateam Heuser/Sprockhövel und dem Verein die Aufstellung von Informationstafeln.


Das Museum Haus Martfeld in Schwelm ist um eine Attraktion reicher: Die Fossiliensammlung ist nun dauerhaft eingezogen.

Die AG Zimmermann

mit Lutz Koch, Anne Peter, Dr. Bärbel Jäger und Dr. Hans-Dieter Dörner (von links) präsentieren die wertvolle Fossilien-Sammlung; Foto: Privat / WP

Das Museum Haus Martfeld ist um eine Attraktion reicher: So sind die ehemals in der Martfeld-Kapelle präsentierten Fossilien der berühmten „Zimmermannschen Sammlung“ nun dauerhaft ins Museum eingezogen.
Etwa ein Jahr lang traf sich die AG Zimmermann, bestehend aus Lutz Koch, ausgewiesener paläontologischer Experte aus Ennepetal, Dr. Hans-Dieter Dörner, engagiert in der naturwissenschaftlichen Vereinigung Hagen, Anne Peter, Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde, und Dr. Bärbel Jäger als Kuratorin regelmäßig, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die wertvolle Sammlung des Schwelmer Volksschullehrers Ernst Zimmermann wissenschaftlich korrekt und zugleich allgemeinverständlich präsentiert werden soll.
Die Sanierungs- und Umbauphase von Haus Martfeld wurde auf diese Weise sinnvoll genutzt. Als das Konzept, den musealen Bestand an Schnecken, Korallen und Muscheln anschaulich zu vermitteln, konkret wurde, fanden sich großzügige Sponsoren für die Umsetzung. Die im Schwelmer Norden ansässige Autolackiererei Hoffmann besorgte die Aufarbeitung der Wandpaneele, und das Mediateam Heuser aus Sprockhövel übernahm die Gestaltung von Text-und Bildfolien. So ist die „Strothia schwelmensis“, der sogenannte „Schwelmer Kreisel“, nicht nur als Objekt in der Vitrine zu sehen, sondern als gestochen scharfes Großformat noch einmal auf die Wand gebracht.

Schwelm vor 380 Millionen Jahren

Die „Roten Berge“, in denen Zimmermann seine geologischen Funde zusammentrug, belegen als Vergrößerungen nach historischen Fotografien aus dem Archiv Blüte und Niedergang des lokalen Erzbergbaus. Außerdem vermitteln farbige Illustrationen einen Eindruck davon, wie der Schwelmer Raum in der Devon-Zeit, vor unglaublichen 380 Millionen Jahren, aussah.
Auf diese Weise bildet der nun freundlich-helle Raum den Auftakt für einen chronologisch-thematischen Rundgang durch die Stadt-, Regional- und Hausgeschichte des Schwelmer Museums.