Programm Lesereihe 2016



Lesereihen 2016:

16. März 2016: Berühmte Schwelmer: Dr. Wilhelm Tobien
20. April 2016: Der Charakter des Mannes
18. Mai 2016: Die Tugend der Frau
15. Juni 2016: Lebensbilder von Dr. Martin Luther

- Sommerpause -

21. September 2016:
Der Warhafftig-Vollkommene Stall-Meister Welcher lehret die Schönheit, Güte und Mängel der Pferde zu erkennen (…)

19. Oktober 2016: Sukkot – ein jüdisches Pilgerfest
16. November 2016: Das Schulwesen in Schwelm


Bisherige Lesereihen 2016 (Auszug):

Die Tugend der Frau

V.l. Jörn Peter Schröder, Heike Rudolph, Anne Peter

Pressemitteilung zur Lesereihe

Pressemitteilung

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Männer fürs Weltgeschäft, Frauen fürs Haus - Reihe „Altes neu entdeckt“ spiegelt historische Geschlechterrollen

Schon im vierten Jahr schlägt die Reihe „Altes neu entdeckt“ im Schloss Martfeld die Gäste in ihren Bann. Jeweils unter Bezug auf ein Werk der kostbaren Historischen Bibliothek wird stets ein gesellschaftliches Thema aus früherer und aus moderner Sicht beleuchtet....

 

Zweiter Teil der Lesereihe „Altes neu entdeckt“ am Mittwoch, dem 18. Mai, um 18 Uhr im Haus Martfeld.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "Die Tugend der Frau" und bildete das Gegenstück zum vergangenen Lesereihen-Abend, als „Der Charakter des Mannes“ im Mittelpunkt stand. Wie immer bezog sich der Abend auf ein Buch aus der berühmten Historischen Bibliothek des Hauses Martfeld. Heike Rudolph stellte das Werk „Die vier Stufen des weiblichen Alters. Ein Gedicht in vier Gesängen“ von Friedrich Wilhelm Zachariä vor, das 1757 erschien und sich mit der Rolle „des Mädchens“, „der Jungfrau“, „der Frau“ und der „Matrone“ befasst. Jörn Peter Schröder, 2. Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde, beleuchtete die Ausführungen aus dem Blickwinkel des Mannes. Denn wie immer sagen Frauenbilder auch viel über das Männerbild der jeweiligen Epoche aus.

 

Dr. Wilhelm Tobien

Bild:

Ein großer Schwelmer Bürger, dessen Wirken sich segensreich bis in die Gegenwart fortgesetzt hat: Dr. Wilhelm Tobien

In der Reihe „Altes neu entdeckt“ sprach Doris Kübler Mittwoch über Dr. Wilhelm Tobien, Begründer von Bücherei, Museum und Verein für Heimatkunde

Seit 2013 gibt es die beliebte Lesereihe „Altes neu entdeckt“, zu der die Wilhelm Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt, Schwelm, und der Verein für Heimatkunde ins Schloss Martfeld einluden. Die Saison 2016 startete am Mittwoch, dem 16. März, um 18 Uhr mit einem Beitrag über Dr. Wilhelm Tobien, den Begründer der Schwelmer Bücherei, des Heimatmuseums und des Vereins für Heimatkunde.

„Allein aus diesem Satz“, so Doris Kübler, die Referentin des Abends, „ergeben sich Tobiens Verdienste für die Stadt Schwelm. Immerhin sind alle Einrichtungen noch heute von besonderer Bedeutung für die Stadt und feierten im vergangenen Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Die Stadtbücherei ist sogar noch älter.“

D. Kübler: „Wilhelm Tobien, der Pädagoge am hiesigen Gymnasium war, verdanken wir das Buch ,Bilder aus der Geschichte von Schwelm‘ nach den Überlieferungen in den Archiven. Dieses Buch entstand als Festschrift zur 300jährigen Jubelfeier der Stadtprivilegien von Schwelm im Jahre 1890.“

Für seine Verdienste wurde Dr. Tobien 1891 mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Schwelm ausgezeichnet. In den zwanziger oder dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde im Westen der Stadt eine Straße nach ihm benannt.

 

Fotostrecke Lesung "Tobien", Bilder anklicken


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